Bildung für eine nachhaltige Entwicklung

In unseren Projekten vermitteln wir Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenengruppen nicht nur „reines“ technisches Wissen und Verfahren. Wir versuchen mit unseren Inhalten auch  nachhaltiges Denken und Handeln anzuregen. Wir alle müssen in der  Lage sein, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und dabei sensibel abschätzen, wie sich unser Handeln auf künftige Generationen oder das Leben irgendwo auf unserem Planeten auswirkt.

Um diese nachhaltigen Entwicklungsprozesse zu erreichen, bauen wir  in unsere Projekte verschiedene Komponenten der sogenannten „Gestaltungskompetenz“ ein.

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich bei uns u.a. mit den verschiedenen Formen der Energieversorgung und dem Verbrauch aus regionaler und globaler Perspektive auseinander. Erneuerbare Energien mit Hilfe von Solarmodulen oder Brennstoffzellen zu nutzen - um eigene Modelle und Fahrzeuge anzutreiben - bietet die Basis um über Energie-, Stoffströme, sparsamen Umgang mit Ressourcen und Umweltrelevante Aspekte nachzudenken, zu diskutieren und natürlich auch praktisch umzusetzen.

Aber nicht nur Umwelt- und Energiefragen stehen im Vordergrund einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung – auch Geschlechtergerechtigkeit ist eine entscheidende Voraussetzung für eine zukunftsfähige gesellschaftliche Entwicklung. Unsere Vorgehensweise, dass wir – soweit es organisatorisch möglich ist – mit den Gruppen geschlechtergetrennt arbeiten, soll junge Mädchen und Frauen motivieren und ermutigen,  sich auch in derzeit "frauenuntypischen" Tätigkeiten und Berufsfeldern auszuprobieren. Häufig eröffnet dies neue Perspektiven für die Mädchen und nach den Projektarbeiten sind viele von ihnen stolz, erfolgreich eine Maschine gebaut oder einen Roboter programmiert zu haben.

Um unsere Projekte immer wieder auf Aspekte einer Bildung für nachhaltige Entwicklung zu überprüfen, bzw. neue Angebote zu konzipieren, sind zwei Mitarbeiter durch das Land Niedersachsen und das Land Brandenburg speziell ausgebildet. Im Januar 2014 wurde unser Team durch Frau Seedorff verstärkt, die sich während ihres Studiums zur Diplom-Umweltwissenschaftlerin an der Leuphana Universität Lüneburg schwerpunktmäßig mit dem den Themenfeldern  "Umweltkommunikation, Umweltplanung, Naturschutz und Tourismusmanagement" und mit Bildungsprozessen an außerschulischen Einrichtungen beschäftigt hat.

Besonders gefreut hat uns die Anerkennung unseres „Solarflitzers“ durch die Deutsche UNESCO-Kommission im Mai 2013 offiziell als Teil-Beitrag zur UN-Dekade „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ im Jahresthema 2013 "Mobilität"